Ob die Astrologie auch als Wissenschaft taugt

Wahrheit oder Lüge? Astrologen gibt es wie Sand am Meer. Ist das Wissenschaft oder einfach nur Klamauk?

Jan WaldweissJan Waldweiss

Die Astrologie beschäftigt seit jeher die Frage, welchen Einfluss die Sternen-Konstellationen auf den Charakter und unser Leben haben. Das alles begann ungefähr im Jahre 2000 v. Chr. im alten Babylon. Fest geht man davon aus, dass es mehr Astrologen als Astronomen gibt; die Zahl ihrer Anhänger schätzt man auf mehrere Millionen.

Die Verfechter der Astrologie bemühen sich seit jeher, ihr ein glaubhaftes Gesicht zu verleihen. Beispielsweise, indem man Wissen vergangener Tage mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen verbindet. So wird behauptet, dass Magnetfeld-Schwankungen unserer Erde durch wechselnde Planeten-Konstellationen die Nervenzellen von Embryo-Gehirnen beeinflussen und somit die typischen Sternzeichen-Charaktere formen.

Reicht das bereits, um die Astrologie als Wissenschaft auszurufen? Nun, Kritiker weisen darauf hin, dass eine schwangere Frau im modernen Haushalt noch bedeutend grösseren Magnetfeldern ausgesetzt sei, welche zum Beispiel durch TV, Waschmaschine oder einen Kühlschrank entstehen können. Die Wahreit liegt oft in der Mitte.

Einige Weltall-Ereignisse wirken sich tatsächlich auf unsere Erde aus. So beeinflusst der Mond die Gezeiten der Meere. Warum also, so die Argumente der Astrologen, sollten sich die Sterne nicht auf unser Leben auswirken? Auch wenn man dieser Argumentation folgt, lässt sich nicht verneinen, dass sich Planeten-Positionen seit den ersten Aufzeichnungen verändert haben. Neue Planeten wurden sogar entdeckt! Sind die Behauptungen der Astrologie Lüge oder wahr? Taugt sie als echte Wissenschaft? Lassen wir diese Frage vorerst unbeantwortet.

Euer,

Jan   PS: Menschen, die sich für Astrologie interessieren, finden die Idee von Astralreisen sehr verlockend. Was es mit Astralreisen auf sich hat? Das erklärt Euch Andi Schwarz sehr beeindruckend .. (*wunderbare Produktempfehlung)