Tipp: Wie Sie nachts im Dunkeln besser sehen

Hier finden Sie einen wertvollen Tipp, wenn Sie nachts schon immer einmal besser sehen wollten.

Jan WaldweissJan Waldweiss

Wer verstehen möchte, wie man nachts im Dunkeln besser sehen kann, der weiss am besten etwas über die Funktionsweise unserer Augen: Jedes dieser Augen enthält um die 100 Millionen lichtempfindliche Zellen, die sog. Stäbchen, und dazu etwa 7 Millionen farbempfindliche Zellen, die man Zapfen nennt. Die Stäbchen, die für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind, reagieren bereits auf die Lichtstärke eines Streichholzes, das in einer tiefschwarzen, klaren Nacht in 75 km Entfernung brennt!

Stäbchen und Zapfen sind auf unterschiedliche Bereiche des Auges verteilt. Lichtsensitive Stäbchen sind vor allem seitlich im Auge konzentriert. Zapfen, die für das farbliche Sehen verantwortlich sind, befinden sich eher im mittleren Augenbereich.

Da die lichtempfindlichen Stäbchen im mittleren Bereich des Auges fast komplett fehlen, erklärt das, warum man nachts im Dunkeln Objekte am besten aus den Augenwinkeln heraus wahrnimmt. Möchten Sie nachts bestimmte Personen oder Objekte optimal sehen, dann sollten Sie gewünschte Bereiche nicht wie beim "normalen" Sehen fokussieren, sondern eher peripher betrachten. Was bedeutet das?

Peripheres Sehen ist eine spezielle Seh-Technik, bei der nicht der mittlere Bereich des Auges zum Fixieren eines Objektes genutzt wird, sondern die daneben gelegenen Bereiche, wo sich lichtempfindliche Stäbchen befinden. Sie schauen beim peripheren Sehen ganz leicht an Personen oder Dingen vorbei. Viel Spass beim Ausprobieren.

Euer,

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