Den Alterungsprozess im Gehirn verstehen lernen

Den Alterungsprozess im Gehirn verstehen lernen, kann auch helfen, ihn ein bisschen hinauszuzögern.

Jan WaldweissJan Waldweiss

Bereits nach der Geburt sterben die Nervenzellen in unserem Gehirn zu Tausenden ab und können kaum ersetzt werden. Dieser Vorgang wird sich zudem fortsetzen, bis wir eines Tages nicht mehr sind. Da wir Menschen aber mit unglaublichen 100 Milliarden Gehirnzellen (Neuronen) geboren werden, könnten wir täglich auf 5000 dieser Neuronen verzichten und verfügten immer noch über beachtliche 99872250000 Gehirnzellen im 90. Lebensjahr!

Doch der Neuronenverlust bleibt meist nicht folgenlos. Die Denkvorgänge verlangsamen sich im Normalfall mit zunehmenden Alter, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Manche Menschen zeigen bereits ab dem 60. Lebensjahr einen spürbaren Rückgang ihrer geistigen Leistungsfähigkeit, während mancher noch im Alter von 90 Jahren scharfsinnig wie zu Schulzeiten denkt. Was könnten die Gründe dafür sein?

Aus einer Studie, die sich mit dem Alterungsprozess im Gehirn auseinandersetzte, ging hervor: Etwa 5% aller Menschen über 65 Lebensjahren erfahren einen spürbaren Verfall ihrer geistigen Prozesse. Eine der häufigsten Ursachen dafür ist die Alzheimer Krankheit. Zu den weiteren Ursachen zählen Ateriosklerose ("Verkalken" der Gefässe) sowie leichte Schlaganfälle, die Blut- und somit Sauerstoffzufuhr zum Gehirn beeinträchtigen.

Käme man nun auf die Idee, den Alterungsprozess im Gehirn hinauszuzögern, empfehlen sich Tipps des weltweit angesehenen Institute of Medicine (IOM), die solchen Risiken entgegenwirken: Körperliche und geistige Aktivität, Verzicht auf Rauchen, Stress und andere Gefäss-Risiken, gesunde Ernährung sowie genügend Schlaf helfen sehr.

Euer,

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