Neurotransmitter: Viele oder zu wenig vermeiden

Welche psychischen Störungen mit einem Mangel oder einem Überschuss an Neurotransmittern korrelieren.

Jan WaldweissJan Waldweiss

Damit unser Gehirn und damit unser ganzer Körper gut funktionieren, ist eine einwandfreie Kommunikation zwischen Gehirn- bzw. Nervenzellen von wichtiger Natur. Neurotransmitter spielen bei der Übertragung von Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle eine entscheidende Rolle und standen auch deshalb jüngst im Fokus verschiedenster Studien und Forschungen.

Ein Mangel bzw. eine Überproduktion an Neurotransmittern, so fand man heraus, sind häufig Merkmale bei diversen Gehirnkrankheiten und Verhaltensstörungen. So verfügen Menschen, die unter Parkinson leiden, oft über zu wenig Neurotransmitter mit Namen Dopamin. Unter Schrizophrenie leidende Personen produzieren häufig zu viel vom Dopamin. Depressionen zeigen einen Zusammenhang mit Noradrenalin und Serotonin.

Dass die Erkenntnis der Wechselwirkung von Neurotransmittern und "Gehirnkrankheiten" auch interessante, neue Behandlungsoptionen ebnet, hat die Pharmaindustrie schon längst erkannt und zahlreiche Antidepressiva und andere Neurotransmitter-regulierende Medikamente auf den Markt gebracht. Doch kann man auch selbst in den eigenen Neurotransmitter-Haushalt eingreifen?

Ja, mit sogenanntem Brainfood (Gehirnnahrung) können Sie Ihre Gehirnfunktionen und Neurotransmitter-Aktivitäten beeinflussen. Dazu gehören Sonnenblumenkerne und Eier, die reich an L-Tryptophan sind, einem wichtigen Baustein für die Serotonin-Produktion. Um gute Mengen vom Dopamin herzustellen, braucht Ihr Körper reichlich Tyrosin, das Sie zum Beispiel im Hühnerfleisch, Fisch aber auch in Bohnen finden.

Euer,

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