Wie Kommunikation von Hirnzellen funktioniert

Betrachten wir für einen Moment die Funktionsweise unseres Gehirns und die Gehirnzellen-Kommunikation.

Jan WaldweissJan Waldweiss

Was wir Menschen denken und tun basiert letztlich auf Signalübertragungen von einer Nervenzelle zur nächsten, ermöglicht durch die Fähigkeit dieser, elektrochemische Prozesse dabei auszulösen. Exakt das ist der Rahmen, wenn Sie sich die Kommunikation im Gehirn, also zwischen unseren Gehirnzellen vorstellen möchten. Schauen wir uns das genauer an.

Nervenzellen, oder auch: Neuronen, haben einen langen Strang, den sog. Neuriten. Dazu gesellen sich viele kürzere Stränge, die sog. Dendriten. Der Neurit ist für das Aussenden von Signalen verantwortlich, die von den Dendriten der anderen Nervenzelle empfangen werden. Damit das Signal erfolgreich übertragen wird, müssen die Neuriten und Dendriten sehr nah beieinander sein, sie dürfen sich aber nicht berühren. Der Ort, an dem sie sich beinahe berühren, nennt sich Synapse oder auch synaptischer Spalt.

Wird jetzt eine Information als elektrischer Impuls über den Neuriten zur Synapse geleitet, hat das zur Folge, dass bestimmte Moleküle (sog. Neurotransmitter) entstehen, die in die Synapse freigesetzt werden. Und so überqueren die Neurotransmitter den schmalen synaptischen Spalt und lösen eine Reaktion in den Dendriten der benachbarten Gehirnzelle aus.

Genau so funktioniert die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen. Allein währenddessen Sie diese Zeilen lesen, hat sich dieser Vorgang unzählige Male wiederholt und ermöglicht ein Wunder, das wir Leben nennen.

Euer,

Jan   PS: Wenn Sie auch erfahren möchten, wie Ihr Unterbewusstsein neben der Gehirn-Kommunikation massgeblichen Einfluss auf Ihr Leben nimmt, finden Sie in Tim Daugs einen echten Experten .. (*tolle Produktempfehlung)